Wenn man nicht zum Franz gehen kann, muss man selber den Franz machen

Jaja, ich weiß. Eigentlich wollte ich die letzten drei Monate eine ausgedehnte Reise nach Patagonien machen. Der Prozess der Visumsverlängerung für Sylvias und meinen Aufenthalt in Brasilien dauerte jedoch bis Weihnachten. Gleichzeitig kamen wir auf die Idee, innerhalb des Condomínios umzuziehen in ein günstigeres und schöneres Haus, was wir dann auch in der ersten Januarwoche gemacht haben. Und jetzt ist es zu spät, da Patagonien nur im Sommer Sinn macht, wenn man dort campen will.

Stattdessen habe ich weiter an meinem zweiten Buch gearbeitet und – tata – eine Bar eröffnet. Die „Bar do Alemão da Boa Vista do Domingo dos Jogos de Água“, heißt übersetzt soviel wie die „Bar des Deutschen, der guten Aussicht, des Sonntags und der Wasserspiele“. Gestern war Eröffnung dieser sonntäglichen Veranstaltung in unserem neuen Haus. Wir zelebrierten die Synthese aus deutscher Kneipenkultur und den Vorzügen des brasilianischen Klimas zusammen mit Nachbarn und Freunden.

2 Gedanken zu „Wenn man nicht zum Franz gehen kann, muss man selber den Franz machen

  1. Sieht ja sehr schick und feuchtfröhlich aus euer neues Domizil. Sollte man mal auf ein Getränk vorbeikommen.
    Liebe Grüße und alles gute (sehr verspätet) noch fürs Neue Jahr
    Bea

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.