{"id":227,"date":"2015-04-16T17:59:30","date_gmt":"2015-04-16T15:59:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.segunda-feira.de\/?p=227"},"modified":"2015-05-30T21:14:08","modified_gmt":"2015-05-30T19:14:08","slug":"mein-erstes-sonderbares-erlebnis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.segunda-feira.de\/?p=227","title":{"rendered":"Mein erstes sonderbares Erlebnis"},"content":{"rendered":"<p>Mein erster Versuch einer Probefahrt im Gel\u00e4nde sollte zu der Fazenda (Bauernhof) f\u00fchren, die 2 km hinter unserem Haus liegt und zu der wir bereits einige Male zu Fu\u00df gegangen sind. Da das hintere Tor, durch das wir hierf\u00fcr immer unser Condominio verlassen, f\u00fcr Autos gesperrt ist, musste ich einen riesigen Umweg fahren, um dann wieder vor einer verschlossenen Einfahrt weit vor der Fazenda zu landen.<\/p>\n<p>Statt zum Condominio zur\u00fcckzukehren, fuhr ich noch ein St\u00fcck weiter, um vielleicht eine offene Einfahrt in einen Feldweg zu finden. Ich kam durch eine sehr heruntergekommene Siedlung, an deren Ende ein Feldweg steil bergauf f\u00fchrte. Um hinaufzukommen, ben\u00f6tigte ich den Allradantrieb und die Gel\u00e4ndeuntersetzung. Das klappte schon mal prima!<\/p>\n<p>Oben angekommen parkte ich den Wagen, da der Hund neben mir dringend sein Ged\u00e4rm entleeren musste. Ich folgte einige 100 Meter einem Pfad bergab und gelangte auf eine Kiesstra\u00dfe.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Parken-im-Nirgendwo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-240\" src=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Parken-im-Nirgendwo-300x225.jpg\" alt=\"Parken im Nirgendwo\" width=\"270\" height=\"205\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Weg-ins-Ungewisse.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-241\" src=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Weg-ins-Ungewisse-300x225.jpg\" alt=\"Weg ins Ungewisse\" width=\"270\" height=\"206\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als ich gerade auf der anderen Seite der Stra\u00dfe einen steilen Weg hinaufging, fuhr ein Auto mit zwei jungen M\u00e4nnern vorbei, hielt, wendete und blieb direkt unterhalb des Anstiegs stehen. Einer der beiden stieg aus und folgte mir. Sofort spielte meine Phantasie mir die wildesten Filme vor. Z\u00fcgig erklomm ich den H\u00fcgel und lief einige 100 Meter entlang des Pfades \u00fcber einen mit hohem Gras und Str\u00e4uchern bewachsenen Grad. Ich dachte an die Kamera, mein Mobiltelefon und meine Geldb\u00f6rse mit einigen 100 Reals darin. So schnell w\u00fcrde ich mein Hab und Gut nicht preisgeben. In sicherer Entfernung wartete ich eine Viertelstunde und ging dann vorsichtig zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Aus ca. 200 Metern konnte ich sehen, dass einer der M\u00e4nner auf dem H\u00fcgel nach dem ersten Anstieg stand und wartete &#8211; ohne einen ersichtlichen Grund, au\u00dfer auf mich zu warten. Ich entschloss mich, den H\u00fcgel durch das Dickicht zu umlaufen. Nach dem schwei\u00dftreibenden Abstieg gelangte ich auf die Kiesstra\u00dfe, folgte ihr ein St\u00fcck und bog an der Stelle, wo die beiden M\u00e4nner mit ihrem Auto gehalten hatten, auf den Weg zu meinem Auto ab. Als ich mich dem Ort n\u00e4herte, an dem ich geparkt hatte, sah ich undeutlich aus der Entfernung zwei M\u00e4nner. Wieso zwei M\u00e4nner, fragte ich mich. Einer war doch noch auf dem H\u00fcgel, der jetzt hinter mir lag. Und wieso waren sie bewaffnet. Dann erkannte ich den Polizeiwagen, der neben meinem Auto stand. Es gibt nur wenige Situationen, in denen ich erleichtert bin, der Polizei zu begegnen. Diese war so eine.<\/p>\n<p>Ich ging auf die Beamten zu und w\u00fcnschte einen guten Tag. Sie fragten mich, ob der Wagen mir geh\u00f6rte. Ich best\u00e4tigte und fragte im Gegenzug, ob es ein Problem g\u00e4be. &#8222;Nein, nein&#8220;, sagten sie. Sie h\u00e4tten nur ein Auge auf die Gegend hier und ihnen w\u00e4re der Wagen aufgefallen. Sie warteten, bis ich eingestiegen war und den Motor gestartet hatte, und fuhren dann mit ihrem gel\u00e4ndetauglichen Polizeigef\u00e4hrt vor mir den H\u00fcgel hinab.<\/p>\n<p>Im Nachhinein wei\u00df ich nicht, was sonderbarer war. Das Verhalten der beiden jungen M\u00e4nner, meine Phantasie oder die freundlichen Polizisten, die noch nicht einmal meine Papiere sehen wollten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein erster Versuch einer Probefahrt im Gel\u00e4nde sollte zu der Fazenda (Bauernhof) f\u00fchren, die 2 km hinter unserem Haus liegt und zu der wir bereits einige Male zu Fu\u00df gegangen sind. 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