{"id":965,"date":"2015-09-27T19:29:45","date_gmt":"2015-09-27T17:29:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.segunda-feira.de\/?p=965"},"modified":"2015-09-28T01:04:30","modified_gmt":"2015-09-27T23:04:30","slug":"endlich-das-meer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.segunda-feira.de\/?p=965","title":{"rendered":"Endlich das Meer"},"content":{"rendered":"<p>Viel passiert in den letzten Tagen. Freitagmittag, nach viereinhalb Tagen Fahrerei bin ich am Meer angekommen. Mein Ziel war das Fischerdorf Tatajuba, das umgeben von D\u00fcnenlandschaften ungef\u00e4hr auf der H\u00e4lfte des Weges von Fortaleza zum Parque Nacional dos Lencois Maranhenses liegt. Dorthin zu kommen war ein wenig trickreich. Erst musste ich von der Hauptstra\u00dfe abbiegen und einige Kilometer auf einer Hoppelstrecke Richtung Ozean fahren. Dann kam ich an einem Ort an, der zwar am Meer lag, jedoch noch einige Kilometer \u00f6stlich von meinem Ziel lag. Der Weg nach Tatajuba f\u00fchrte bei Flut \u00fcber eine Sandstra\u00dfe durch die D\u00fcnen. Bei Ebbe nahm man den Highway \u00fcber den Strand. Dort stieg ich auch das erste Mal aus dem Wagen. Mein erster Eindruck: ganz sch\u00f6n hei\u00df, windig und sandig. Der Hund rastete total aus. Es gibt zwei Dinge, die er abg\u00f6ttisch liebt: Schnee und den Strand. Ich entledigte mich meiner Klamotten und sprang ins Meer. Das Wasser war pisswarm. Der Atlantik einmal ganz anders. Kein Vergleich zu den Wassertemperaturen in der Normandie.<\/p>\n<div class='polaroid-gallery galleryid-965' style='width:auto;'>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Das-ist-ein-Strand-1024x614.jpg\" title=\"Das ist ein Strand\" rel=\"polaroid_1917843956\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Das-ist-ein-Strand-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ernest-Hemmingway-768x1024.jpg\" title=\"Ernest Hemmingway\" rel=\"polaroid_1917843956\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Ernest-Hemmingway-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<br style=\"clear: both;\" \/><\/div>\n\n<p>W\u00e4hrend ich beim Trocknen gesandstrahlt wurde, huschten mehrere Strandbuggys mit Touristen im typischen Outfit vorbei. Okay, selbst hier gab es organisierten Tourismus. Ich zog mich wieder an und folgte den Spuren der Buggys, welche nach einigen Kilometern den Strand verlie\u00dfen und landeinw\u00e4rts f\u00fchrten. An der ersten Strandbar auf einer kleinen D\u00fcne hielt ich an. Die Bar war vollkommen leer. Nur eine l\u00e4chelnde \u00e4ltere Frau stand hinter der Theke. Ich stieg aus und begr\u00fc\u00dfte sie mit einem Kommentar \u00fcber die Sch\u00f6nheit des Ortes. Die Frau hie\u00df Dalmira und war sehr freundlich. W\u00e4hrend ich eine obligatorische Kokosnuss \u2013 die Getr\u00e4nkeauswahl bestand aus Bier, Wasser und Kokosnuss \u2013 ausschl\u00fcrfte wollte sie mir den Ort erkl\u00e4ren. Ich verstand aber nur die H\u00e4lfte. Als sie das erkannte, fragte sie mich, ob ihr Sohn mir den Ort zeigen sollte. Ich m\u00fcsste sie nur zu ihm fahren. Ich willigte ein, und wir fuhren zusammen ungef\u00e4hr einen Kilometer \u00fcber eine Sandstra\u00dfe in eine kleine Ansiedlung. Ihr Sohn hie\u00df Chaga und war Fischer. Auch er war sehr freundlich und zog sich erst einmal feinere Klamotten an, bevor er auf dem Beifahrersitz platznahm. W\u00e4hrend Dalmira zur\u00fcck zu ihrer Strandbar lief, fuhren Chaga und ich durch die D\u00fcnen. Es gab ausschlie\u00dflich Sandstra\u00dfen, die teilweise sehr versandet waren. F\u00fcr mich war es das erste Mal, dass ich mit einem Allradfahrzeug \u00fcber sehr lockeren Sand fuhr. W\u00e4hrend unserer einj\u00e4hrigen Reise nach Zentralasien hatte ich mit unserem alten VW LT mit Hinterradantrieb immer geh\u00f6rigen Respekt vor diesem Untergrund, da wir uns mehrfach festgefahren hatten. Jedes Mal bedurfte es viel Zeit und Schwei\u00df, uns mit Schaufel, Wagenheber und Sandblechen zu befreien. Doch der Toyota lie\u00df sich einfach nicht vom Sand beindrucken. Immer, wenn wir nicht mehr weiterkamen und die Reifen schon tief im Sand steckten, reichte es aus, die Gel\u00e4ndeuntersetzung einzulegen und uns in kleinem Gang mit viel Drehzahl freizuw\u00fchlen. Ich war begeistert. Nicht so begeistert war ich davon, dass der Motor an einer Stelle in tiefem Sand vollkommen \u00fcberhitzte und sogar ausging. Ich dachte schon, ich h\u00e4tte ihn geschrottet und bekam ein sehr mulmiges Gef\u00fchl im Magen. Doch nachdem wir f\u00fcnf Minuten gewartet hatten, sprang er wieder an, und ich fand heraus, dass das Antriebsaggregat bei viel Schlupf hohe Drehzahlen ben\u00f6tigt, um nicht zu \u00fcberhitzen. Der Ventilator hinter dem K\u00fchler h\u00e4ngt \u00fcber eine Viskosekupplung an der Nockenwelle und dreht dadurch nur mit hohen Umdrehungen, wenn der Motor hoch dreht. Nachdem ich das verstanden hatte, legte ich auf losem Untergrund stets einen kleinen Gang ein und siehe da, die Motortemperatur blieb im gr\u00fcnen Bereich, auch bei Vollgas.<\/p>\n<p>Trotzdem kehrten wir um. Wir hatten das Fischerdorf gesehen, in dem es bereits Ans\u00e4tze von touristischer Infrastruktur gab, eine gro\u00dfe Wanderd\u00fcne sowie mehrere Strandbars. Wieder beim Haus von meinem Fremdenf\u00fchrer Chaga angekommen, fragte ich ihn, ob er f\u00fcr seine F\u00fchrung eine Entlohnung haben m\u00f6chte. Er bejahte dies, und als ich ihn fragte, wieviel er m\u00f6chte, sagte er, soviel ich will. Ich gab ihm 24 Real. Soviel hatte ich noch an kleinerem Geld im Portemonnaie.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich verabschiedet hatte, war ich ganz durch von der vielen Fahrerei. Ich suchte mir einen Platz am Strand unterhalb der Bar von Dalmira zum \u00dcbernachten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/\u00dcbernachtungsplatz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-968\" src=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/\u00dcbernachtungsplatz-1024x614.jpg\" alt=\"\u00dcbernachtungsplatz\" width=\"584\" height=\"350\" srcset=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/\u00dcbernachtungsplatz.jpg 1024w, http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/\u00dcbernachtungsplatz-300x180.jpg 300w, http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/\u00dcbernachtungsplatz-500x300.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz vor Sonnenuntergang kam Chaga mit seinem Moped vorbei. Sein kleiner einj\u00e4hriger Sohn sa\u00df vorne auf dem Tank. Das Moped war hier die Familienkutsche. W\u00e4hrend des Tages hatte ich ganze Familien \u2013 Mann, Frau und zwei Kinder \u2013 auf einem Moped durch den Sand fahren sehen. Chaga bot mir an, an seiner Strandh\u00fctte zu \u00fcbernachten. Diese hatte ich schon beim Abendspaziergang gesehen. Doch bei Flut war sie vollkommen vom Festland abgeschnitten und dabei w\u00e4re mir unwohl gewesen. Dann sagte er mir noch, dass es kein Problem sei, am Strand zu \u00fcbernachten. Die Menschen, die in dem Ort wohnten, seien alles seine Freunde.<\/p>\n<p>Die Nacht verlief sehr ruhig. Am n\u00e4chsten Morgen wanderte ich durch den Ort und durch die D\u00fcnen. Ich wollte die Infrastruktur genauer verstehen. Am Vortag waren wir w\u00e4hrend der F\u00fchrung \u00fcber so viele Wege gefahren, dass ich st\u00e4ndig die Orientierung verloren hatte. Tats\u00e4chlich stellte sich heraus, dass die Sandwege variabel von Ebbe und Flut abh\u00e4ngig waren. Eine ganze Reihe an Wegen war nur bei Ebbe befahrbar. Nach der Wanderung kam ich auf dem R\u00fcckweg an Dalmiras Bar vorbei und ich fragte sie, ob ich mich mit meinem Wagen neben die Bar stellen durfte. Sie willigte ein, und ich stellte mich unter einem Baum neben die Bar in den Schatten. An diesem Tag war Dalmira nicht allein. Ein \u00e4lterer Mann \u2013 offenbar ich Ehegatte \u2013 sowie mehrere junge M\u00e4nner \u2013 offenbar weitere S\u00f6hne \u2013 und Kinder \u2013 offenbar ihre Enkel \u2013 waren bei ihr. Auch die gegen\u00fcberliegende Strandbar, die am Vortag verlassen war, war mit Personal besetzt, jedoch weit und breit au\u00dfer mir keine Kunden. Ich setzte mich an einen Tisch und bestellte eine Kokosnuss und ein Wasser f\u00fcr den Hund. Dann sa\u00dfen wir alle da und schwiegen. Seltsame Stimmung, dachte ich mir. Es lag etwas von Spannung in der Luft, als ob in K\u00fcrze etwas passieren w\u00fcrde. Und tats\u00e4chlich, erst kam ein Buggy mit zwei typischen wei\u00dfh\u00e4utigen Touristen mit der obligatorischen Kamera vor dem Bauch. Sie tranken etwas, und man bot ihnen Girlanden aus Fischschuppen und Holz an. Dalmira erz\u00e4hlte hinter der Theke mit einem Wellensittich auf der Schulter eine Geschichte \u00fcber den Ort und die Kirche, die von einer gro\u00dfen Wanderd\u00fcne zerst\u00f6rt worden war. Dann fuhren vier Toyota Pickups mit jeweils 8 Touristen an Bord vor. Auf einmal war ein Riesenbohei. Es wurde Bier getrunken, Fotos gemacht, Souvenirs gekauft und auf Eseln geritten. Dalmira spulte immer wieder ihre Geschichte ab. Ich verzog mich in eine Ecke und verstand pl\u00f6tzlich ihr Gesch\u00e4ft. Wahrscheinlich bekamen die Fahrer der Wagen von ihr Geld, damit sie die Touristen bei ihr abluden.<\/p>\n<p>Nach der dritten Ladung Touristen verzog ich mich ins Auto und ruhte mich aus. Als ich gegen Nachmittag nach einem Nickerchen wach wurde, war man dabei, die Bar aufzur\u00e4umen. Die Touristen waren verschwunden. Ich wollte meine Getr\u00e4nke vom Vormittag bezahlen, wurde aber von Dalmira eingeladen. Wir unterhielten uns noch ein wenig, w\u00e4hrend die Kinder mit Loukas spielten. Dann bot sie mir an, f\u00fcr die Nacht das Haus neben dem ihrer Mutter zu nutzen. Das w\u00fcrde leer stehen. Ich willigte ein, und als man fertig mit Einpacken war, fuhren sie und ihr Mann mit dem Moped voraus, und ich nahm drei Kinder im Auto mit.<\/p>\n<p>Wir kamen wieder zu dem Haus, wo ich am Vortag ihren Sohn Chaga getroffen hatte und wir die F\u00fchrung begonnen hatten. Ich durfte mit in das einst\u00f6ckige Haus, das f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse unglaublich spartanisch eingerichtet war. Chaga lag mit seinem kleinen Sohn in der H\u00e4ngematte und schaute fern. Das Bild war vollkommen verrauscht und kaum zu erkennen. Ich fragte ihn, wie das Fischen war, und er entgegnete, dass heute Samstag w\u00e4re und er am Wochenende nicht arbeiten, sondern in die Kirche gehen w\u00fcrde. Er sei Evangelikaler. Fr\u00fcher h\u00e4tte er viel Alkohol getrunken und h\u00e4tte sein Leben nicht im Griff gehabt, doch seitdem er religi\u00f6s sei, verliefe sein Leben besser. Ich fragte ihn, ob der Tourismus das Leben der Familie stark ver\u00e4ndern w\u00fcrde, und er sagte, dass sie viel mehr Geld mit der Bar und dem Verkauf der selbstgemachten Girlanden verdienen w\u00fcrden als mit dem Fischen. Mir wurde klar, dass diese Menschen derzeit eine gro\u00dfe Ver\u00e4nderung durchmachten. Vor 20 bis 30 Jahren war das Leben an diesem Ort offenbar noch wie im Mittelalter. Jetzt gab es Strom, eine lukrative Einkunft und scheinbar auch eine akzeptable gesundheitliche Versorgung.<\/p>\n<p>Das Haus hatte noch drei weitere Zimmer, in denen sich noch eine un\u00fcbersichtliche Anzahl von Menschen \u2013 Erwachsene und Kinder \u2013 befanden. Sp\u00e4ter fand ich \u00fcber Francisco, einem weiteren Sohn Dalmiras, heraus, dass sie neun Kinder zur Welt gebracht hatte. Drei davon seien schon als Baby verstorben, so dass sie sechs Geschwister seien. Ein nicht geringer Anteil davon lebte mit wiederum eigenen Kindern in dem Haus. Chaga fragte mich, ob ich mich waschen wollte, und als ich die Frage bejahte, zeigte er mir das Badezimmer. Es bestand aus einem Klo mit einer Sickergrube darunter und zwei Bottichen Wasser. Ich \u00fcberlegte, mich zu \u00fcberwinden, doch dann fragte ich, ob ich einfach nur Wasser haben k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich hatte ich eine Solardusche. Chaga f\u00fchrte mich zu dem Brunnen hinter dem Haus, wo die Palmen standen, deren Kokosn\u00fcsse sie in der Bar verkauften. \u00dcber eine elektrische Pumpe und einen Schlauch pumpten wir Wasser in den Beutel meiner Solardusche. Dann wurde ich noch in das Haus der Gro\u00dfmutter gef\u00fchrt, die im Nebenhaus in einem Zimmer mit einem Bett und einem Fernseher lebte. Das Haus daneben, das zwei Zimmer hatte, wurde mir angeboten. Darin befand sich nichts. Es handelte sich quasi um einen Rohbau. Doch ich holte aus dem Auto das Klo, den Kocher und die Gasflasche sowie St\u00fchle und den kleinen Tisch. Dann machte ich mir die erste warme Mahlzeit auf der Reise. Am Abend ging ich wieder spazieren und genoss den Ausblick auf der gro\u00dfen Wanderd\u00fcne.<\/p>\n<div class='polaroid-gallery galleryid-965' style='width:auto;'>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hotel-Tatajuba-1024x614.jpg\" title=\"Hotel Tatajuba\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Hotel-Tatajuba-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Laguna-1024x614.jpg\" title=\"Laguna\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Laguna-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Strandbars-1024x614.jpg\" title=\"Strandbars\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Strandbars-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Fahrverbot-wegen-Kites-1024x614.jpg\" title=\"Fahrverbot wegen Kites\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Fahrverbot-wegen-Kites-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/A-Duna-Grande-1024x614.jpg\" title=\"A Duna Grande\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/A-Duna-Grande-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Der-Hund-pr\u00e4sentiert-sein-Popoloch-1024x614.jpg\" title=\"Der Hund pr\u00e4sentiert sein Popoloch\" rel=\"polaroid_1135535373\" class=\"polaroid-gallery-item showcaption\"><span class=\"polaroid-gallery-image\" title=\"\" style=\"background-image: url(http:\/\/www.segunda-feira.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Der-Hund-pr\u00e4sentiert-sein-Popoloch-140x140.jpg); width: 140px; height: 140px;\"><\/span><\/a>\n\t\t\t<br style=\"clear: both;\" \/><\/div>\n\n<p>W\u00e4hrend der ganzen Zeit kam ich nicht auf die Idee, ein einziges Foto von der Familie oder dem Inneren der H\u00e4user zu machen. Mir war klar, dass hier eine echte Begegnung stattfand. Dalmira hatte erkannt, dass ich kein Tourist, sondern ein Reisender war, dem es an echten Eindr\u00fccken gelegen war. Und sie hatte sich ihre Gastfreundlichkeit trotz der vielen Touristen bewahrt. Als ich von meinem Abendspaziergang zur\u00fcckkam, erz\u00e4hlte sie mir davon, dass vor einiger Zeit einmal ein chilenischer Reisender, der mit dem Fahrrad unterwegs und v\u00f6llig dehydriert in ihrer Bar angekommen war, f\u00fcr drei Monate bei ihnen gelebt h\u00e4tte. Offenbar hatte auch sie ein Interesse an echten menschlichen Begegnungen.<\/p>\n<p>Heute Morgen habe ich mich von der Familie vorerst verabschiedet. Ich bin auf dem Weg Richtung Fortaleza, um dort Sylvia, Beatrix und Andreas vom Flughafen abzuholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel passiert in den letzten Tagen. Freitagmittag, nach viereinhalb Tagen Fahrerei bin ich am Meer angekommen. 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